Journey in Time
Eine kurzweilige Zeitreise in Bildern durch die Geschichte der Schweizer Musik und der SUISA
Es war einmal im 1796

Erfindung der Musikdose: Der Genfer Uhrmacher Antoine Favre-Salomon erfand die Musikdose, eigentlich ein mechanisches Instrument. Auf einer Walze waren Stahlstifte so positioniert, dass sie beim Drehen die auf eine Tonhöhe gestimmten Stahlzungen gemäss Komposition zum Erklingen brachten.
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Das erste Urheberrechtsgesetz der Schweiz trat 40 Jahre vor der Gründung der SUISA in Kraft. Eine Verwertungsgesellschaft existierte – im Gegensatz zu den Nachbarländern – noch nicht. Seit 1876 garantierte aber eine Agentur der französischen SACEM französischen Urhebern/innen in der Schweiz den gleichen Rechtsschutz wie in Frankreich.
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Durchbruch der Schellack-Schallplatte, 1896: 1887 patentierte Emil Berliner die Basis für eine günstige Vervielfältigung der neuen Schallplatte mittels Negativ, 1888 das Abspielgerät Grammophon. 1896 gelang ihm dank einer neuen Pressmasse mit Schellack ein Quantensprung für die Klangqualität.
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1920er und 1930er Jahre: Ausgerechnet in der Stadt Zürich prägen Volksmusiker den Ländler. Und begeistern damit die Massen, verstärkt durch die aufkommenden Medien Radio und Schallplatte. Aus den USA schwappen Big-Band-Sound und Swing-Rhythmen in die Schweiz, wo Musiker bald Jazz-Bands gründen. In Nobelhotels und bald auch in «Hot Clubs» elektrisieren sie damit das Publikum und bringen es zum Tanzen, Charleston etwa. Für Aufregung sorgen nicht nur die Auftritte von Josephine Baker, sondern auch die Neue Musik: Zwölftontechnik! Foto/photo: Miguel G. Saavedra, shutterstock
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Die eigentliche Geschichte der SUISA beginnt 1923 mit der Gründung der Vorgängerorganisation MECHANLIZENZ. Ausschlaggebend für die Gründung war das Urheberrechtsgesetz, das 1923 in Kraft trat. Die Aufgabe der MECHANLIZENZ war es, die Herstellung der Tonträger zu lizenzieren. Gemeint waren damit weniger die Schallplatten, die 1923 noch in den Anfängen standen, als die Musikdosen. Diese wurden vor allem in der Gegend um Yverdon und Sainte-Croix hergestellt und in die ganze Welt exportiert.
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Zunächst war der Funk dem Militär vorbehalten, 1922 kam die zivile Luftfahrt hinzu. Im selben Jahr überträgt das hier zu sehende Sendegerät Live-Musik vom Champ de l’air oberhalb von Lausanne in einen diskret montierten Lautsprecher im Hotel Beau-Rivage d’Ouchy am Seeufer – und verblüfft die geladenen Gäste: der Beginn der Schweizer Radiogeschichte. Fotografie 1925: Anonym, erster Sender der Radiostation Champ de l’Air, Sammlung Musée Historique Lausanne
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Der Trompeter Robert «Bob» Engel stellte 1933 für das Radiostudio Genf das erste ständige Jazz-Radioorchester der Schweiz zusammen. Später trat er mit dem Ensemble unter seinem Namen an Konzerten wie diesem in Genf auf. Engel war erster Leiter der 1946 eröffneten Zweigstelle der SUISA in Lausanne. Plakat Archiv Sam Mumenthaler
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Aus GEFA wird SUISA, 1941: Das neue Verwertungsgesetz von 1941 sah vor, dass nur eine einzige Gesellschaft die Rechte der Urheber/innen von nicht-theatralischen Musikwerken kollektiv verwerten durfte, dass diese Gesellschaft eine Bewilligung benötigte und dass sie unter Bundesaufsicht gestellt werden sollte. Dies war der Anlass für eine Umwandlung der GEFA vom Verein zur Genossenschaft. Zudem wurde die GEFA in SUISA umbenannt. Die SUISA nahm am 1. Januar 1942 ihre Tätigkeit auf und verlegte ihren Sitz ans Zürcher Mythenquai.
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Erfindung der Musikdose: Der Genfer Uhrmacher Antoine Favre-Salomon erfand die Musikdose, eigentlich ein mechanisches Instrument. Auf einer Walze waren Stahlstifte so positioniert, dass sie beim Drehen die auf eine Tonhöhe gestimmten Stahlzungen gemäss Komposition zum Erklingen brachten.
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Das erste Urheberrechtsgesetz der Schweiz trat 40 Jahre vor der Gründung der SUISA in Kraft. Eine Verwertungsgesellschaft existierte – im Gegensatz zu den Nachbarländern – noch nicht. Seit 1876 garantierte aber eine Agentur der französischen SACEM französischen Urhebern/innen in der Schweiz den gleichen Rechtsschutz wie in Frankreich.
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Durchbruch der Schellack-Schallplatte, 1896: 1887 patentierte Emil Berliner die Basis für eine günstige Vervielfältigung der neuen Schallplatte mittels Negativ, 1888 das Abspielgerät Grammophon. 1896 gelang ihm dank einer neuen Pressmasse mit Schellack ein Quantensprung für die Klangqualität.
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1920er und 1930er Jahre: Ausgerechnet in der Stadt Zürich prägen Volksmusiker den Ländler. Und begeistern damit die Massen, verstärkt durch die aufkommenden Medien Radio und Schallplatte. Aus den USA schwappen Big-Band-Sound und Swing-Rhythmen in die Schweiz, wo Musiker bald Jazz-Bands gründen. In Nobelhotels und bald auch in «Hot Clubs» elektrisieren sie damit das Publikum und bringen es zum Tanzen, Charleston etwa. Für Aufregung sorgen nicht nur die Auftritte von Josephine Baker, sondern auch die Neue Musik: Zwölftontechnik! Foto/photo: Miguel G. Saavedra, shutterstock
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Die eigentliche Geschichte der SUISA beginnt 1923 mit der Gründung der Vorgängerorganisation MECHANLIZENZ. Ausschlaggebend für die Gründung war das Urheberrechtsgesetz, das 1923 in Kraft trat. Die Aufgabe der MECHANLIZENZ war es, die Herstellung der Tonträger zu lizenzieren. Gemeint waren damit weniger die Schallplatten, die 1923 noch in den Anfängen standen, als die Musikdosen. Diese wurden vor allem in der Gegend um Yverdon und Sainte-Croix hergestellt und in die ganze Welt exportiert.
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Zunächst war der Funk dem Militär vorbehalten, 1922 kam die zivile Luftfahrt hinzu. Im selben Jahr überträgt das hier zu sehende Sendegerät Live-Musik vom Champ de l’air oberhalb von Lausanne in einen diskret montierten Lautsprecher im Hotel Beau-Rivage d’Ouchy am Seeufer – und verblüfft die geladenen Gäste: der Beginn der Schweizer Radiogeschichte. Fotografie 1925: Anonym, erster Sender der Radiostation Champ de l’Air, Sammlung Musée Historique Lausanne
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Der Trompeter Robert «Bob» Engel stellte 1933 für das Radiostudio Genf das erste ständige Jazz-Radioorchester der Schweiz zusammen. Später trat er mit dem Ensemble unter seinem Namen an Konzerten wie diesem in Genf auf. Engel war erster Leiter der 1946 eröffneten Zweigstelle der SUISA in Lausanne. Plakat Archiv Sam Mumenthaler
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Aus GEFA wird SUISA, 1941: Das neue Verwertungsgesetz von 1941 sah vor, dass nur eine einzige Gesellschaft die Rechte der Urheber/innen von nicht-theatralischen Musikwerken kollektiv verwerten durfte, dass diese Gesellschaft eine Bewilligung benötigte und dass sie unter Bundesaufsicht gestellt werden sollte. Dies war der Anlass für eine Umwandlung der GEFA vom Verein zur Genossenschaft. Zudem wurde die GEFA in SUISA umbenannt. Die SUISA nahm am 1. Januar 1942 ihre Tätigkeit auf und verlegte ihren Sitz ans Zürcher Mythenquai.
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This is a caption for the photo of a woman dancing
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